3.3.6 Inklusionsgedanken und Naturpädagogik

Wie wir im Abschnitt 3.4.1 ausführlicher beschreiben, erleben wir den Wald und das Unterwegssein in der Natur bereits an sich als therapeutisch!

 

 

  1. Feinmotorik und Grobmotorik:
    werden ganzheitlich gefördert, das Kind wird gefordert seine Bewegungen den unterschiedlichen Strukturen des Umfeldes anzupassen.
  2. Verhalten:
    Fehlende Enge („Raum ohne Wände“) führt nachweislich zum Abbau von Aggression, Unruhe und übersteigertem Bewegungsdrang. Sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen ist im Wald unerlässlich, ebenso gegenseitige Rücksichtnahme und Toleranz werden durch die natürlichen Herausforderungen entwickelt.
    Anders sein ist in der Vielfältigkeit des Waldes normal und kein Makel. Stattdessen wird der gemeinsame Umgang miteinander natürlich gefördert.
  3. Wahrnehm:
    Alle Sinne werden gleichermaßen angesprochen, gefordert und gefördert, Beobachten unterscheiden.
  4. Körperliche Wahrnehmung:
    Körperbeherrschung, Bewegung, Stärkung des Immunsystems und der Muskulatur
  5. Sprache:
    Sprache wird gefördert durch Fragen, Erzählen, Beschreiben, Benennen

Reizreduzierung führt zu Ruhe, Harmonisierung, innerer Ruhe, weniger Leistungsdruck, die Kinder stellen sich ihre eigenen Aufgaben, sie wissen, was sie sich zutrauen können, erfahren ihre Grenzen und lernen, diese im jeweiligen eigenen Tempo zu erweitern. Über- und Unterforderung kommen quasi nicht vor. Motivation kommt aus sich selbst oder durch andere Kinder

 

 

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