10. Zusammenarbeit mit Eltern

10.1 Elterninformationen

 

Um den Eltern Informationen zukommen zulassen, wurde für jedes Kind eine „Brieftasche“ bei den Gruppenräumen angebracht. Diese Brieftaschen sind mit dem Zeichen der Kinder gekennzeichnet. Über die Elternbrieftaschen wird der Schriftverkehr mit den Eltern abgewickelt. Hierüber wird über aktuelle Aktionen informiert oder über Belange, von denen nur einzelne Kinder/Eltern betroffen sind. Es liegt in der Eigenverantwortlichkeit der Eltern, diese Taschen zu leeren. Im Einzelfall erinnern wir die Eltern daran

Im Kindergarten hängen verschiedene Pinnwände, die über Aktionen und Ausflüge im Kindergarten/Familienzentrum informieren.

Bei den jeweiligen Gruppen wird die Pinnwand für aktuelle Infos oder Termine genutzt. Auch wird dort über die Gruppenthemen die gerade erarbeitet werden informiert. Die täglichen Angebote/Projekteinheiten werden pädagogisch erläutert und mit Fotos dokumentiert. Auf diese Weise möchten wir unsere Arbeit für die Eltern transparent machen.

An der Pinnwand im Eingangsbereich können externe Infos ausgehangen werden, beispielsweise über Kinderflohmärkte oder Kindergottesdienste.

 

10.2 Elterngespräche

Ein ausführliches Gespräch zwischen einer Erzieherin aus der Gruppe des Kindes und den Eltern wird mindestens einmal jährlich angeboten. In der Regel terminieren wir diesen ca 3 – 4 Wochen vor oder nach dem Geburtstag des Kindes. Über die Termine werden die Eltern rechtzeitig per Aushang und der Bitte sich in die Liste mit Terminen einzutragen,  informiert. Hierbei beschreibt die Erzieherin - anhand der geführten Dokumentation über jedes Kind - den Entwicklungsstand des Kindes. Sie zeigt geeignete Fördermöglichkeiten auf und beschreibt das Verhalten des Kindes während des Tagesablaufes in der Gruppe und die Beziehungen zu anderen Kindern. Eine besondere Bedeutung kommt diesen Gesprächen im Vorschulalter im Hinblick auf die Schulfähigkeit des Kindes zu.

 

10.3 Elternversammlung

Die Erziehungsberechtigten aller Kinder, die den Kindergarten besuchen, bilden die Elternversammlung. Die Elternversammlung kann vom Träger des Kindergartens und in pädagogischen Fragen von den Erzieherinnen Auskunft über alle Angelegenheiten verlangen, die den Kindergarten betreffen und sie kann hierzu ihre Meinung äußern. Zusätzlich können auch Elternabende auf Gruppenebene stattfinden.

Zur ersten Elternversammlung eines Kindergartenjahres (01.08. des Jahres bis 31.07. des Folgejahres) lädt die Einrichtung ein und schlägt eine Tagesordnung vor. Die Versammlung findet üblicherweise im September bzw. Anfang Oktober statt.

Die Elternversammlung wird von der Leitung der Einrichtung geführt. Ein Vertreter des Trägers nimmt bei Bedarf teil. Der im Vorjahr gewählte Elternbeirat gibt in dieser Elternversammlung einen Jahresbericht über alle bedeutenden Aktivitäten des abgelaufenen Kindergartenjahres. Im Verlauf dieser Elternversammlung wird in den Gruppen der neue Elternbeirat gewählt.

Für die Eltern, deren Kinder im jeweils neuen Kindergartenjahr aufgenommen werden wird ein Elterninformationsabend durchgeführt. Hier wird der Kindergartenalltag noch einmal ausführlich dargestellt. Die Eltern erfahren in welche Gruppe ihr Kind aufgenommen wird und lernen die Erzieherinnen kennen. An diesem Abend wird die Eingewöhnung im Einzelnen Erläutert und Termine werden vereinbart. (nähere siehe Absatz Eingewöhnung)

 

10.4 Elternbeirat

Die Eltern jeder Gruppe wählen aus ihrer Mitte ein Mitglied des Elternbeirates und ein stellvertretendes Mitglied des Elternbeirates. Elternbeiratstreffen finden mindestens 2 Mal jährlich und in Abstimmung mit der Leitung statt.

Der Elternbeirat hat die Aufgabe, die Zusammenarbeit zwischen den Erziehungsberechtigten, dem Träger und den Erzieherinnen zu fördern und das Interesse der Erziehungsberechtigten für die Arbeit des Kindergartens zu beleben. Er soll mit dem Träger und mit den Erzieherinnen vertrauensvoll zusammen arbeiten und wird vom Träger über alle wesentlichen Angelegenheiten und personellen Veränderungen, die den Kindergarten betreffen, informiert.

In der Praxis ist der Elternbeirat ein wichtiges Bindeglied zwischen den Eltern und den Erzieherinnen. Die Elternbeiratsmitglieder stehen sowohl den Eltern als auch den Erzieherinnen als Ansprechpartner zur Verfügung und fördern so wesentlich das zwischen Eltern und den Erzieherinnen aufgebaute Vertrauensverhältnis. Alle Mitglieder des Elternbeirates werden durch Plakataushang im Flur des Kindergartens für alle Eltern bekannt gemacht.

An den Elternbeiratssitzungen nehmen üblicherweise alle Elternbeiratsmitglieder und die Gruppenleiterinnen sowie die Leitung der Einrichtung teil. Die zu besprechenden Themen werden im Vorfeld gesammelt und in einer Tagesordnung zusammengefasst. Über jede Elternbeiratssitzung wird ein Protokoll verfasst, das im Flur des Kindergartens allen Eltern bekannt gemacht wird. Die Elternbeiratssitzungen sind das wichtigste Forum für den Meinungsaustausch zwischen der Elternschaft und den Erzieherinnen.

 

10.5 Rat der Tageseinrichtung

Der Träger und die Erzieherinnen bilden mit dem Elternrat den Rat der Tageseinrichtung. Dieser berät die Grundsätze für die Erziehungs- und Bildungsarbeit im Kindergarten, bemüht sich um die erforderliche räumliche, sachliche und personelle Ausstattung des Kindergartens und hat die Aufgabe, Kriterien für die Aufnahme von Kindern in den Kindergarten zu vereinbaren. Diese Versammlung wird nur bei Bedarf von Elternrat oder Erzieherinnen/Leitung einberufen.

 

10.6 Elternbeiratswahl

Bei der einmal jährlich stattfindenden Elternbeiratswahl wird folgendes Verfahren praktiziert:

Das an einer Tätigkeit im Elternbeirat interessierte Elternteil stellt sich  rechtzeitig vor der Wahl  durch einen Aushang an der Gruppe („Steckbrief“) schriftlich den Wahlberechtigen vor. Der „Steckbrief“ sollte  ein Foto und die Beweggründe für das Interesse an diesem Ehrenamt enthalten. Wahlberechtigt sind jeweils beide Erziehungsberechtigten eines Kindes. Nach Ablauf der „Bewerbungsfrist“ (Aushang des „Steckbriefs“) werden von den Erzieherinnen die Wahlzettel an die Eltern verteilt und es wird in jeder Gruppe eine Wahlurne aufgestellt. Jede/r Wahlberechtigte hat je eine Stimme für die Wahl des Mitglieds des Elternbeirats und für die Wahl des stellvertretenden Mitglieds des Elternbeirats. Die ausgefüllten Wahlzettel können von den Eltern bis zur Öffnung der Wahlurne (und der Stimmenauszählung während der Elternversammlung in der Gruppe) in die Wahlurne geworfen werden.

Als Mitglied des Elternbeirats ist gewählt, wer bei der Wahl die meisten Stimmen erhält. Als stellvertretendes Mitglied des Elternrats ist gewählt, wer bei der Wahl die meisten Stimmen erhält. Die Namen aller Gewählten werden dem Träger mitgeteilt.

Rechtsgrundlage für alle Gremien und die Zusammenarbeit mit Eltern ist das Kinderbildungsgesetz §9 (KiBiz)

 

10.7 Vernetzung mit anderen Tageseinrichtungen / Zusammenarbeit  mit anderen Institutionen

Auszug KiBiz: § 15 Kindertageseinrichtungen arbeiten bei der Erfüllung ihrer Aufgaben mit öffentlichen Stellen sowie anderen Einrichtungen und Diensten zusammen, deren Tätigkeit ihren Aufgabenbereich berührt. Sie haben im Rahmen der örtlichen Jugendhilfeplanung den sozialräumlichen Bezug ihrer Arbeit sicherzustellen.

Unsere Einrichtung organisiert sich über die Zusammenarbeit mit anderen Kindertagesstätten, unserer Fachberatung / Träger und im Austausch mit anderen Institutionen. Durch die gemeinsame Zusammenarbeit werden in regelmäßigen Treffen pädagogische Inhalte erarbeitet und weiter vermittelt, sowie organisatorische Absprachen getroffen. Dies sind aktuelle:

  • die Treffen des Stak-Sprache (Stadtteil-Arbeitskreis Sprache). Aus den Kindertagesstätten Der Spatz e.V. die Kath. Kitas Waldorf und Kardorf, die städtischen Kitas Grashüpfer (Dersdorf)und Raupe (Brenig) treffen uns viermal Jährlich zum Fachaustausch Sprachförderung.

  • Netzwerk KISCHU im Vorgebirge:
    Die gute Zusammenarbeit der Nikolaus-Schule mit den angeschlossenen KITAs (kath. Kita St. Joseph, Kardorf, kath. Kita St. Michael, Waldorf, die städtischen Kitas Flora, Waldorf und Grashüpfer, Dersdorf sowie die OGS „Strolche“ der Nikolaus-Schule) hat schon Tradition. Neben gegenseitigen Hospitationen, gemeinsamen thematischen Gesprächsabenden und Fortbildungen werden auch Elternabende für Eltern aus den KITAs durchgeführt, die gemeinsame Bildungsbereiche zum Thema haben.

    Ein fester Baustein ist schon immer der Besuch der Vorschulkinder in der Nikolaus-Schule im Rahmen einer „Schnupperstunde“ in ihrer künftigen Klassengemeinschaft – kurz vor den Sommerferien.

    Dies und der intensive Austausch von Erzieher/innen und Lehrer/innen trugen schon immer zu einem funktionierenden Übergang von der KITA zur Nikolaus-Schule bei.

    Seit 2010 hat sich das Netzwerk auf neue Wege begeben. Eine deutliche Intensivierung der gemeinsamen Arbeit hat sich vollzogen, neue Schwerpunkte sind entstanden.

    So finden nun mehrfach im Jahr gemeinsame Experimente der Vorschulkinder zusammen mit den Erstklässler/innen in der Forscher-Insel der Nikolaus-Schule statt. Viertklässler/innen gehen in die KITAs, um den Vorschulkindern vorzulesen. Künftige OGS-Kinder, bei uns die „Strolche“ genannt, haben die Gelegenheit, die großen Strolche zu besuchen. Und vieles mehr.

    Damit hat sich unser Netz auch noch ein wenig ausgeweitet. Die OGS gehört nun mit dazu.

    Darüber hinaus sind für wir für weitere Kooperationen offen.

 

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Rundum Ausgabe

 

November/Dezember  2018

 

 

 

Flora Flohmarkt immer am 1. Sonntag im Oktober

letzter Termin war 07.10.2018 von 10:00 - 14:00 Uhr

 

Unser Netzwerk KiSchu (Kindergarten und Schule) im Vorgebirge wurde im Frühjahr 2015 ausgezeichnet (siehe Aktuelles und Grundschule<-> Kita)